was wird und was nicht — symposium zur theorie und praxis zukunftsorientierter gestaltung

gemeinsam mit dem → fachbereich design der fachhochschule dortmund und dem → deutschen werkbund nordrhein westfalen veranstalten wir am 27. und 28. okotber 2017 das symposium »was wird und was nicht« — zur theorie und praxis zukunftsorientierter gestaltung:

»designschaffende beschäftigen sich professionell mit der zukunft: sie entwerfen regelmäßig neue zustände, die gegenwärtig unbekannt sind. mit jedem entwurf bringen die akteure der verschiedenen gestalterischen disziplinen vorschläge für neue formen in eine welt, die sich anhand ihrer entwürfe verändert. ihre arbeit ist sozusagen »konstruktive kritik am bestehenden« und ist als solche eng mit dem fortschritt verbunden. doch wie soll der fortschritt, der sich offensichtlich durch gezielte entscheidungen gestalten läßt, zukünftig aussehen?
die globalisierte welt stellt die vorstellungen der vergangenen jahrzehnte auf den prüfstand. grundsätze wie wachstum und wettbewerb erscheinen mit dem wissen um die soziale ungleichheit und die massive umweltbedrohung, die sie produzieren, nicht mehr zukunftsfähig. es ist die große aufgabe unserer zeit, andere formen zu entwerfen, die auf zukunftsorientierten inhalten basieren.

das symposium lädt gestaltende aller disziplinen und generationen ein, gemeinsam über inhalte von veränderung nachzudenken und die kriterien für zukunftsfähige entwürfe neu auszuloten. zum auftakt werden vier vorträge die diskussion eröffnen: am freitag abend wird ein vortrag die wissenschaftliche sicht auf das thema erörtern, bevor ab samstag vormittag ideen, ansätze und beispiele aus den bereichen kommunikationsdesign, objekt- und raumdesign und architektur vorgestellt werden.«

freitag, 27. oktober 2017
18:00 → saskia hebert

samstag, 28. oktober 2017
11:00 → spector books
12:30 → van bo le mentzel
14:00 → raumlabor berlin

die veranstaltung wird unterstützt von → papyrus und der initiative → »die offene gesellschaft«

alle infos und neuigkeiten gibt’s auf → facebook